Palitzsch

See you, see me.

Der Bombenangriff auf Großingersheim

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte auf das rund 630.000 Einwohner zählende Dresden der schwerste Luftangriff auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg.
Durch den Angriff starben nach neuesten historischen Untersuchungen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen.
Großingersheim musste auch einen Bombenangriff hinnehmen.
21 Menschen kamen zwei Monate vorher, am 16. Dezember 1944, ums Leben.

Als am 16. Dezember 1944 alliierte Flieger einen Bombenteppich über Großingersheim legten, traf es die Bevölkerung wie aus heiterem Himmel. Den Fliegeralarm hatte man wohl gehört, doch glaubte man sich sicher im Dorf ohne strategische Bedeutung und ohne kriegsrelevante Produktion.


Alliierte Bomber: Bomber vom Typ B-17 „Flying Fortress“ der US Army Air Force bei einem Luftangriff über Deutschland im Jahre 1944.

Dieser 16. Dezember 1944 hat sich in Ingersheim ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Obwohl es kaum noch Zeitzeugen gibt, bleibt der Bombenabwurf eine dunkle Erinnerung an die Kriegsschrecken. Eigentlich sollten die Fortress-Bomber, die in England am Morgen gestartet waren, mit Hilfe von Mustang-Jägern den Verschiebebahnhof in Kornwestheim und das Bietigheimer Viadukt unter Beschuss nehmen. Im Anflug fiel jedoch das Radarsystem aus.


Das zerstörte Areal rund um die Martinskirche in Großingersheim.


Die Umgebung des Großingersheimer Rathauses (rechts) nach dem Bombenabwurf.

So schlugen vor mehr als kaum 70 Jahren südlich von Großingersheim zur Mittagszeit zunächst 120 Sprengbomben und über 2000 Stabbrandbomben ein. Anschließend wurde nochmals eine etwa gleich große Ladung  abgeworfen. Während Sprengbomben in mehr oder minder kleinen Teppichen abgeworfen wurden, wurden Brandbomben während des Zweiten Weltkriegs in größten Mengen im flächendeckenden Einsatz abgeworfen. Nach einem Luftangriff waren Ortschaften verwüstet und Blindgänger von Stabbrandbomben fanden sich in großen Mengen. Sie hatten die Dächer durchschlagen, blieben auf Dachstühlen liegen, in Höfen, Gärten und auf Wegen.


Wilhelm Cramer (rechts) aus Ingersheim hat die Zerstörung rund um die Martinskirche und Rathaus vom 16. Dezember 1944 ein Jahr später in einem Ölbild festgehalten. Bietigheimer Zeitung vom 16. Dezember 1994.

Stabbrandbomben bestehen aus einer Elektron-Hülle, in der sich eine Thermit-Ladung befindet. Sie sind mit Leitwerk etwa 57 Zentimeter lang und messen rund 4,2 Zentimeter im Durchmesser. Stabbrandbomben sind sechseckig und verfügen über ein Stahlgewicht am vorderen Ende. Im Bereich des Leichtmetall-Leitwerks ist der Aufschlagzünder eingesetzt. Sie sind hellgrau in der Farbe und haben oft ein rotes Stahlgewicht.

Mehr dazu auf:http://www.das-kriegsende.de/stabbrandbomben-gefaehrliche-abwurfmunition-des-2-weltkrieges/

Der Unterschied zwischen Spreng- und Brandbomben findet sich im wesentlichen darin, dass der von einer Spreng- oder Splitterbombe verursachte Schaden nach der Detonation klar begrenzt ist, während die Wirkung der Brandbombe jedoch erst zur vollen Wirkung gelangt, wenn das entstandene Feuer über den Brandherd hinaus übergreift und andere Gebäude und Häuser bedroht. So wie in Großingersheim.

Die Bilanz diese zehnminütigen Irrtums der Flieger war verheerend. Großingersheim stand in seinem Kern lichterloh in Flammen, 65 Wohngebäude wurden total zerstört, Ställe, Scheunen und Geräteschuppen schwer beschädigt, es gab über 100 Brandherde im Ort. Zu diesem materiellen Schaden kam das menschliche Leid. 21 Opfer gab es nach dem Bombenabwurf zu beklagen, viele Großingersheimer waren an Leib und Seele verletzt.


Der Ingersheimer Bürgermeister Karl Braun hat nach dem Angriff die Schäden kartiert. Rot = Totalschaden, Blau = Schwerer Schaden. 

Bei dem Bombenangriff kam auch der langjährige Kommandant der Feuerwehr, Gottlob Ansel, ums Leben. Eine zerstörte Hauptwasserleitung erschwerte die Löscharbeiten an den getroffenen Gebäuden. Trotzdem gelang es durch gemeinsame Anstrengung und die Unterstützung durch die Nachbarwehr aus Kleiningersheim, sowie zahlreichen Helfern aus Pleidelsheim, viele Gebäude zu retten.
Die Opfer wurden in einem Massengrab an der Martinskirche beigesetzt. Die Erinnerung an die zehn Minuten des Angriffs ist lebendig geblieben.

Winfried Cramer am 16. Dezember 2014 beim Ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Martinskirche von Großingersheim zu 70 Jahre Fliegerangriff

Winfried Cramer.

Mitten im Zweiten Weltkrieg, als täglich Tausende starben, wurden immer wieder Kinder geboren, so auch ich. Am 16. Dezember 1944, vor 70 Jahren, Fliegeralarm in Großingersheim. Ich war ein Jahr alt. Alle aus unserem Haus und einige Nachbarn aus der Karlstraße flüchteten in unseren Gewölbekeller. Hier suchte man Schutz, man wollte ja überleben.
Ich saß in einem Wäschekorb mit Decke, Mütze, Windeln und Fläschchen. Wir Kinder schrieen alle, kein Wunder bei der Angst und Verunsicherung von Eltern und Großeltern.
Als dieser furchtbare Lärm, der Schreck, die Panik sich ein wenig legten, schaute man nach draußen. In unserer Schreinerwerkstatt steckte eine Brandbombe zwischen einem Stapel Lärchenholz. Mit vereinten Kräften zog man die Bretter mit der sprühenden Bombe ins Freie, damit die Werkstatt nicht abbrannte.

Jetzt erst wurde einem bewusst, die Front war nicht nur in Russland und Frankreich, nein, plötzlich brannte und rauchte es in Großingersheim! Man hörte Schreie, Verzweiflung machte sich breit.
21 Tote und viele Verletzte waren zu beklagen, es gab Sachschäden an Häusern, Scheunen und Ställen. Trauer, Mitgefühl und Nachbarschaftshilfe waren angesagt. Das Schulhaus, das dort stand, wo heute unser neues Rathaus gebaut wurde, war zerstört.
Gott sei Dank waren alle Schüler in der Zeit zu Hause.
Auch unsere Martinskirche hier wurde erschüttert. Man stabilisierte den Turm mit Eisenstangen und mein Vater hatte den Auftrag, diese Kirchendecke neu einzubauen. Erst später wurde die ganze Tragweite dieses Krieges bewusst – wie viele Tote, Morde, Vertriebene und Flüchtlinge.
Noch heute ist man fassungslos, was damals geschah.
Wir hier im Westen waren für die Präsenz der Alliierten dankbar.
Viele von uns konnten im Gegensatz zu unseren Schwestern und Brüdern in der sowjetisch besetzten Zone, der so genannten DDR, sich frei entfalten, studieren, Unternehmen gründen. Unser Land war geteilt, die Mauer in Berlin und der eiserne Vorhang durch Europa sind auch nach 25 Jahren der Wiedervereinigung noch nicht vergessen.
Die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich mitten in Europa war und ist ebenso ein wichtiger Baustein und auch ein Grund für unsere Partnerschaft mit Ingersheim im Elsass.
An dieser Stelle möchte ich unseren Bürgermeistern, vor allem Bürgermeister Volker Godel einen Dank aussprechen. Er war und ist bis heute ein wichtiges Bindeglied in diesem Freundschaftsbund.
Ich komme zum Schluss: Immer wieder schrecken wir auf, wenn wir die Kriegsbilder und Flüchtlingssituationen in unseren Tagen vor Augen geführt bekommen.
Immer wieder schrecken wir auf, wenn in unserem Land Bomben vom letzten Krieg gefunden werden und wir deren Gefährlichkeit spüren.
Immer wieder schrecken wir auf, wenn es um den Bau von Atombomben geht, und wir unwillkürlich an Hiroshima und Nagasaki denken. Dann wird uns bewusst, dass ein Gewölbekeller keinen Schutz mehr bieten kann.
70 Jahre nach dem Fliegerangriff auf Ingersheim – in dieser Stunde müssen wir uns aber auch die Frage stellen lassen, wie sie die Gruppe Pur formulierte: „Ist es uns viel zu lang zu gut gegangen, gar nichts tut mehr weh“?

Freundlichkeit, Respekt und eine neue Bescheidenheit stehen uns gut zu Gesicht, gerade auch mit dem Blick auf die Vorbildfunktion für unsere Kinder – dann hat auch heute noch die Weihnachtsbotschaft ihre Kraft nicht verloren: Friede auf Erden!

(Bietigheimer Zeitung, 7. Dezember 2004)

Die Wiederkehr dieses denkwürdigen Tages waren für Brigitte Popper und Christine Pastow der Anlass, mit Zeitzeugen zu sprechen und deren Erlebnisse und Erinnerungen auf Band aufzunehmen.

Hier gehts zu den Tondokumenten der Zeitzeugen.

http://www.park-der-erinnerung.de/website/de/aktuelles/zeitzeugen

Detaillierte Berichte von Jörg Palitzsch zu den Bombenabwürfen
in Großingersheim, Bietigheim und Kornwestheim,
(Bietigheimer Zeitung, 15. Dezember 1994)

Im englischen Norwich waren am Morgen des 16. Dezember 1944 108 viermotorige Bomber des Typs „Fortress B-17″ gestartet. Ihr Hauptziel waren die Bahnanlagen in Kornwestheim, als „Gelegenheitsziel“ war Bietigheim vorgesehen. Schon beim Start der Bomberverbände traten Schwierigkeiten auf. Die Anflüge auf das Ziel wurden mehrfach verändert. Gegen 13 Uhr hatten die Piloten dann Bietigheim im Visier. Störungen im Radar H2 X führten die Piloten über Großingersheim, zu spät gesetzte Rauchzeichen und starke Bewölkung im Endanflug brachten Tod und Schrecken.

Adolf Leibbrand aus Ingersheim hat sich mit der Rekonstruktion dieses schrecklichen Tages seit den 1980er-Jahren intensiv beschäftigt. Er hat Karten, Bilder und Protokolle aus amerikanischen Archiven gesichtet und ausgewertet. Diese Unterlagen und Dokumente aus amerikanischen Archiven wurden 1992 aufgefunden. Die Bombenabwürfe wurden jeweils vom Ausklinken der Bomben bis zur Detonation auf der Erde gefilmt und so lückenlos festgehalten. Im Archiv Maxwell gibt es über 600 Dokumente des Einsatzes, Leibbrand hat vom National-Archiv in Washington 53 Negative von dem Bombereinsatz erhalten. Allein von den Bombenabwürfen über Großingersheim gibt es 18 Aufnahmen.


Stichwort H2 X: Ein Radargerätes, das in Bombern der britischen Royal Air Force (RAF) eingesetzt wurde. Es diente der Zielfindung unter schlechten Sichtbedingungen, wie schlechtem Wetter und bei Nachteinsätzen. Der Ausfall des Radargerätes war mit ein Grund, warum Großingersheim 1944 bombardiert wurde.

Der Führungsverband wählte Bietigheim als „Gelegenheitsziel“ aus, die Bomben sollten mit Radarhilfe staffelweise und möglichst nach Sicht abgeworfen werden.  Der Navigator der Führungsmaschine, Lt. E. Bishop, gab zu Protokoll, dass das Radargerät gut arbeite, aber nahe des Auslösepunktes habe er die Entfernungseinstellung verloren, Rauchzeichen und Bomben seien zu spät abgeworfen worden. Das Ausklinken der Bomben aus 6000 Meter Höhe, so die Rekonstruktion, fand etwa über der Parzelle Bissingen um 12.58 Uhr statt, 120 Sprengbomben explodierten rund 300 Meter südlich von Großingersheim beim Riedberg.

Die nachfolgende Bomberstaffel folgte der Führungsstaffel daraufhin ohne Radar und warf weitere Bomben auf die Rauchraketen, jedoch einige Grad nördlicher. Die Bomben dieses Verbandes mit 13 Maschinen trafen den südlichen und östlichen Ortsteil von Großingersheim mit rund 130 Sprengbomben und 2500 Stabbrandbomben.

Der dritte Pulk der Staffel unter Capt. Pittmann änderte kurz darauf den Kurs und drehte in Richtung Hauptziel Kornwestheim ab, so blieb Großingersheim und Bietigheim von einer dritten Bombenserie verschont.

Trotzdem waren die Schäden erheblich. Im Schadensbericht werden für Großingersheim 68 Gebäude als „vollständig zerstört“ gemeldet. Rund 185 Einwohner wurden obdachlos. Am nächsten Tag wurden in der Martinskirche 21 Tote aufgebahrt, die anschließend in einem Gemeinschaftsgrab neben der Kirche beigesetzt wurden, der Friedhof konnte wegen zahlreicher Bombentrichter nicht mehr genutzt werden. Unter den Toten waren neben den einheimischen Männern, Frauen und Kindern auch Evakuierte aus Stuttgart, die sich in Großingersheim sicher fühlten, aber unerwartet den Tod fanden.
In verschiedenen Dokumenten, so Adolf Leibbrand, wurde Großingersheim bereits am nächsten Tag erwähnt. Capt. Kavanaugh, dessen Bomber-Staffeln Großingersheim die Schäden beigebracht haben, hat dies alles ignoriert und keinerlei Angaben darüber gemacht hat.
Ingersheim wurde nach dem Bombenangriff nachts hermetisch abgesperrt, niemand durfte in das Dorf oder das Dorf verlassen. Auf Plakaten war „Wer plündert wird mit dem Tode bestraft“ zu lesen. Nach dem Angriff zeigten viele Bürger, auch aus den Nachbarorten, Hilfsbereitschaft und Opfermut. Die Schäden des Bombenangriffs waren dagegen lange sichtbar, noch in den fünfziger Jahren erinnerten in Ingersheim vereinzelt Hausruinen an den 16. Dezember 1944.
Der Angriff auf Bietigheim, so ist in einer Schadensmeldung verzeichnet, dauerte von 13.01 Uhr bis 13.03 Uhr. Es gab fünf Tote und zwei Verwundete. Ein Wohngebäude wurde total, vier schwer, drei mittel und 33 leicht beschädigt, unter der Rubrik „Glas“ steht die Zahl 10.
250 Bäume wurden zerstört, auf 250 000 Quadratmeter freiem Feld kam es zu Schäden durch Bombentrichter. In den Aufzeichnungen wird das Bombardement als wenig spektakulär gewertet: „Bietigheim — geringe Ergebnisse“ heißt es in den Protokollen.
Am 16. Dezember 1944 wurden im Kreis Ludwigsburg noch weitere Zerstörungen angerichtet. Zwölf Bomber luden ihre Fracht über dem vorgesehenen Ziel, dem Kornwestheimer Güterbahnhof, ab. Die Bahnanlagen wurden schwer zerstört, die Züge stauten sich im Bahnhof. Die Bahnanlagen waren eine Woche außer Betrieb. Insgesamt fanden in Kornwestheim 30 Menschen den Tod, 35 Menschen wurden verletzt. In Ludwigsburg kostete der Angriff 68 Menschen das Leben, rund 300 wurden obdachlos. Die größten Schäden wurden bei den Kasernen im Süden der Stadt angerichtet.
Weitere Bombenabwürfe fanden zwischen Mundelsheim und Ottmarsheim statt, die Staffel entledigte sich ihrer Bombenlast ohne Sicht. Etwa zehn Fortress-Maschinen warfen ihre Bomben auf die Autobahn nördlich von Höpfigheim. Die Autobahn wurde stark beschädigt und war unterbrochen. Eines der vielen Kriegsziele war erreicht.

Angriffe in wenigen Worten festgehalten
(itz). Nach dem Bombenangriff wurde in Berichten der Angriff mit dürren Worten festgehalten. Im Bericht Nr. 230 der Air Force heißt es: ,,115 Flugzeuge warfen 276 Tonnen Allzweckbomben und 53,1 Tonnen Brandbomben ab. Auf Bietigheim zwischen 12.49 bis 12.59 Uhr aus einer Höhe von 21.700 bis 22.500 Fuß. Bietigheim wurde mit Sicht bombardiert. Flak: schwach, ungenau in Stuttgart. Feindlicher Flugzeugeinsatz: null. Verluste: Drei B-17 aus unbekannten Gründen“.
Der Divisionsführer schrieb in seinem Bericht: „Wir änderten direkt über dem Ablaufpunkt den Kurs und begannen den Zielanflug mit Hilfe von Radar. Ich wies den Bombenschützen an, wenn möglich nach Sicht zu bombardieren, da es in der Wolkendecke einige große Aufrisse gab; es war jedoch nicht möglich.
Auf dem Zielanflug berichtete der Bediener des Radargeräts, dass es hervorragend arbeite, aber nahe beim Auslösepunkt verlor er die Entfernungseinstellung und warf die Bomben zu spät ab. Die untere Staffel warf ihre Bomben nach der Führungsstaffel. Die obere Staffel überflog den Ablaufpunkt des Zielanflugs und kam mit einem Kurs über das Ziel, der ein paar Meilen rechts von uns lag; sie konnten ihre Bomben nach Sicht mit gutem Erfolg abwerfen.“

Der Angriff auf die Stadt Kornwestheim
(itz). Beim Angriff am 16. Dezember 1944 galten die Anlagen des Kornwestheimer Güterbahnhofes als Hauptziel. Bei dem Angriff zwischen 12.45 Uhr und 12.50 wurden 30 Menschen getötet und die Bahnanlagen schwer zerstört.
Die Bomben der viermotorigen Flugzeuge schlugen hauptsächlich im westlichen und nordwestlichen Teil der Stadt ein. Vor allem wurden die Gleisanlagen des Rangierbahnhofs getroffen. Ebenso Fabrikgebäude der Salamander AG und Wohnhäuser in der Stammheimer, Goethe-, Schmale. Landhaus-, Hermann-Göhring- und Herbert-Norkus-Straße. Die Gebäudeschäden in Kornwestheim; leichte und mittel: 76, schwere: 36, total: 7.
Der Angriff erfolgte nachmittags, während des Alarms um 12.35 Uhr bis 14.05 Uhr. Der Polizeibericht des 16. Dezember 1944 meldet in einer Zusammenfassung: Zwischen 12.45 und 12.50 Uhr wurden von einem aus südwestlicher Richtung kommenden Kampfverband (etwa 40 bis 50 viermotorige Bomber) aus einer Höhe von etwa 5000 Meter auf das südliche und westliche Stadtgebiet sowie auf die Bahnanlagen des Personen- und Güterbahnhofs eine große Zahl von Spreng-und Brandbomben abgeworfen. Die Angriffsziele wurden durch Rauchsignale gekennzeichnet. Der Bombenabwurf erfolgte bei klarem Wetter und guter Fernsicht.

Den Toten des Angriffs zum Gedenken. 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2015 von in Hirnfutter und getaggt mit , , , , , .

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